EURO KORE Kosten- und Leistungsrechnung
Der erste Schritt für ein quantitatives Rating in kleinen Unternehmen
Die neuen Eigenkapitalregeln für Banken (Basel II) zwingen auch kleine Unternehmen zu größerer Transparenz im Reporting. Eine der Grundvoraussetzungen hierfür ist eine funktionierende Kostenrechnung. Diese wird aber selbst von größeren Betrieben immer noch in der Tabellenkalkulation vorgenommen, abgekoppelt von der Finanzbuchhaltung.
Mit der EURO KORE bietet die syska GmbH eine professionelle Kosten- und Leistungsrechnung für Handwerk, Handel, Dienstleister, bis hin zu kleineren mittelständischen Unternehmen an. Die EURO KORE zeichnet sich vor allem durch ihre hohe Flexibilität und damit einfache Anpassung an das unternehmensspezifische Controlling aus.
Neben einer komfortablen Erfassung sekundärer Kosten mit interner Leistungsverrechnung und der Weiterverrechnung von Leistungen auf Kostenträger, bietet die EURO KORE vielgestaltige Umlagedefinition, Planzahlen, Budgetüberwachung von Kostenstellen- und Kostenträgern, mehrjährige Projektkostenstellen sowie Kostenarten-/Kostenstellendefinitionen, um nur einige Features zu nennen.
Umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten, angefangen vom Betriebsabrechnungsbogen (BAB) über verschiedenste Kosten- und Leistungsjournale bis hin zur Darstellung von Deckungsbeiträgen bringen Transparenz in das Controlling Ihres Unternehmens.
Leistungsmerkmale EURO KORE
Interne Kostenbuchungen
Kontrollmechanismen der Kostenerfassung
Innerbetriebliche Leistungen
Weiterverrechenbare Leistungen
Entlastung leistender Kostenstellen
Umlagen
Umlagearten
Kostenarten / Kostenstellen-Kombination
Kostenstellen und Kostenträger budgetieren
Betriebsabrechnungsbogen (BAB)
Auswertungen
Interne Kostenbuchungen bilden den Werteverzehr von selbsterzeugten Leistungen und Leistungsanteilen (Sekundärkosten) innerhalb des Unternehmens ab. Eine sekundäre Kostenart hat keine Entsprechung in der Finanzbuchhaltung, sie wird ausschließlich in der EURO KORE verwendet.Für Sekundärkosten gibt es in der EURO KORE folgende Buchungsfälle:
Normale Kostenbuchungen ohne direkten Zusammenhang mit Buchungen der Finanzbuchhaltung
Eine (leistende) Kostenstelle erbringt Leistung für eine andere (empfangende) Kostenstelle. Beispielsweise erneuern die Elektriker der Instandhal-tungsabteilung (leistende Kostenstelle) die Flurbeleuchtung in der Verwaltung (empfangende Kostenstelle). Die erbrachte Leistung ist in diesem vereinfachten Fall die Elektrikerstunde
Die Leistung einer (leistenden) Kostenstelle wird auf einen Kostenträger weiterverrechnet. So können beispielsweise die Kosten für den Entwurf ei-ner Gussform direkt dem Produkt (dem Kostenträger) zugeordnet werden. Die erbrachte Leistung ist in diesem vereinfachten Fall die Arbeitsstunde des Formenbaus.
Umlagen dienen dazu, regelmäßig wiederkehrende Umbuchungen zwischen zwei Kostenstellen zu automatisieren oder eine automatische Weiterverrechnung von Kosten einer Kostenstelle auf eine andere durchzuführen (bei-spielsweise von einer Hilfskostenstelle auf eine Hauptkostenstelle).
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Kontrollmechanismen der Kostenerfassung
Die Erfassung von Kosten, innerbetrieblichen sowie weiterverrechenbaren Leistungen in der EURO KORE ist sehr flexibel und kann den betrieblichen Anforderungen angepasst werden. So lassen sich beispielsweise die Felder für Belegnummer und Mengenangabe im Dialogfeld "Kosten erfassen" ein- oder ausblenden, wenn die betreffende Option in den Grundeinstellungen gewählt wurde.
Darüber hinaus sind Kontrollmechanismen, wie etwa eine Budgetüberwachungen oder eine Überprüfung zulässiger Kostenarten-/Kostenstellenkombination einschaltbar. Die gewählten Einstellungen gelten auch für die, in der EURO FIBU erfassten Primärkostenarten.
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Innerbetriebliche Leistungen werden zunächst nur mengenmäßig erfasst, das heißt es wird nicht sofort eine vollständige Kostenbuchung erzeugt.Die betragsmäßige Bewertung und endgültige Verbuchung der erfassten innerbetrieblichen Leistungen erfolgt erst beim Monatsabschluss mit dem der Leistungsart in der Leistungsartenverwaltung hinterlegten Kostensatz.
Innerbetriebliche Leistungen können bis zum Monatsabschluss über den Menü-punkt "Innerbetriebliche Leistungen suchen/löschen" gelöscht werden. Die Bedienung der Buchungsmaske entspricht dem Dialogfeld "Kosten erfassen" der EURO FIBU.
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Weiterverrechenbare Leistungen
Die EURO KORE bietet Ihnen auch die Möglichkeit Leistungen einer Kostenstelle einem oder mehreren Kostenträgern zuzuordnen. Diese Zuordnung wird über sogenannte weiterverrechenbare Leistungen vorgenommen. Die Bedienung der Buchungsmaske entspricht auch hier dem Dialogfeld "Kosten erfassen" der EURO FIBU. Wie die innerbetrieblichen Leistungen werden weiterverrechenbare Leistungen zunächst nur mengenmäßig erfasst, das heißt es wird nicht sofort eine vollständige Kostenbuchung erzeugt. Die endgültige Verbuchung geschieht erst beim Periodenabschluss.
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Entlastung leistender Kostenstellen
Bei den weiterverrechenbaren Leistungen findet nur dann eine Entlastung der Kostenstellen statt, wenn die Option "Bei weiterverrechenbaren Leistungen leistende KoSt. entlasten" aktiviert wurde. Ist dies nicht der Fall, werden die Kosten zusätzlich auf die Kostenträger gebucht, ohne dass die leistende Kostenstelle entlastet wird.
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Umlagen dienen dazu, regelmäßig wiederkehrende Umbuchungen zwischen zwei Kostenstellen zu automatisieren oder eine automatische Weiterverrechnung von Kosten einer Kostenstelle auf eine andere durchzuführen (beispielsweise von einer Hilfskostenstelle auf eine Hauptkostenstelle). Umlagen werden unabhängig vom Saldo der abgebenden Kostenstelle durchgeführt, somit ist auch eine Umlage von Erlösen möglich.
Umlagen werden immer erst beim Periodenabschluss der EURO KORE verbucht (nach den innerbetrieblichen Leistungen). Die abgebende Kostenstelle wird dabei kostenmäßig entlastet, die empfangende Kostenstelle kostenmäßig belastet.
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In der EURO KORE stehen folgende Umlagearten zur Verfügung:
- Prozentsatz
Die Umlage der Gesamtkosten eines Monats zwischen abgebender und empfangender Kostenstelle erfolgt als prozentuale Aufteilung. Bei Umlage auf mehrere empfangende Kostenstellen, darf die Summe der Aufteilungen 100% nicht überschreiten. - Betrag
Es wird ein fester Betrag zwischen den angegebenen Kostenstellen umgelegt. - Kostenart
Entspricht der Umlage nach Prozentsatz, jedoch werden nicht die Gesamtkosten auf der abgebenden Kostenstelle umgelegt, sondern lediglich diejenigen Kosten, die mit der angegebenen umzulegenden Kostenart gebucht worden sind. Kosten, die nicht aus der umzulegenden Kostenart stammen, werden nicht umgelegt.
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Kostenarten / Kostenstellen-Kombination
Durch die Festlegung von zulässigen Kostenarten / Kostenstellenkombinationen kann sichergestellt werden, dass bestimmte Kostenstellen oder bestimmte Kostenstellenbereiche nur mit den angegebenen Kostenarten bebucht werden.
Folgende Kombinationen können definiert werden:
- Primärkostenart - Kostenstelle / Kostenstellenbereich
- Sekundärkostenart - Kostenstelle / Kostenstellenbereich
- Umlagekostenart - Kostenstelle / Kostenstellenbereich
Die Überprüfung erfolgt bei der Buchungserfassung. Wird für eine Kostenart keine Einschränkung gemacht, so sind generell alle Kostenstellen bebuchbar.
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Kostenstellen und Kostenträger budgetieren
Die EURO KORE erlaubt Sollwerte für Kostenstellen und Kostenträger je Kostenart zu erfassen. Kostenverläufe lassen sich dadurch anschaulich darstellen und Änderungen im Verbrauch frühzeitig erkennen und ggf. korrigieren.
Wenn es für die Ansprüche Ihrer Kostenrechnung genügt, können Kostenstellen und Kostenträger auch lediglich global budgetiert werden. Das heißt, es wird ein Sollwert bzw. Budget für jeden Monat vorgegeben. Dieser Sollwert wird dem Saldo der Kostenstelle gegenübergestellt, unabhängig davon, welche primären oder sekundären Kostenarten den Saldo der Kostenstelle oder des Kostenträger verursacht haben.
Budgets können bei der Kostenerfassung laufend überwacht werden. Sofern die Überwachungsfunktion in den Grundeinstellungen aktiviert wurde, erhalten Sie bei einer Überschreitung eines Budgets einen entsprechenden Hinweis.
- Sollwerte importieren
Die EURO KORE erlaubt es, Sollwerte in einfachen Textdateien zu importieren oder diese aus Vorjahren zu übernehmen. Der Import kann dabei sowohl als Gesamtwert je Kostenstelle oder als Sollwert pro Kostenart erfolgen.
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Betriebsabrechnungsbogen (BAB)
Mithilfe eines Betriebsabrechnungsbogens (BAB) kann in der EURO KORE die Verteilung der Gemeinkosten auf die Hilfs- und Hauptkostenstellen beziehungsweise die Kosten der Hilfskostenstellen auf die Hauptkostenstellen dargestellt werden.
Kostenarten werden im BAB zeilenweise und Kostenstellen spaltenweise angeordnet. Die EURO KORE bietet verschiedene Möglichkeiten der Ausgabe eines BAB. Der BAB kann als Report auf dem Bildschirm (Tabellenform) oder auf einem Drucker ausgegeben werden.
- Ausgabe in Tabellenansicht
Die Ausgabe eines BAB lässt sich insbesondere bei einer größeren Anzahl von Kostenstellen in der Regel nicht mehr aussagekräftig auf gängigen Papierformaten darstellen. Die EURO KORE bietet daher die Möglichkeit den BAB in einer einfach zu editierenden Tabellenansicht auszugeben und diesen anschließend komfortabel an ein Tabellenkalkulationsprogramm zu übergeben.
Die Tabellenansicht des BAB kann in Bezug auf Farbe, Schriftart und -format angepasst werden. - Ausgabe in die Tabellenkalkulation
Sie können beispielsweise einer Vorlage Ihrer Tabellenkalkulation Algorithmen zur Errechnung von Zuschlägen hinterlegen und diese Algorithmen mit einer Tabelle (ihrem Ursprungs-BAB) verknüpfen. In diese Tabelle kopieren Sie Ihren BAB aus der Tabellenansicht der EURO KORE. Somit stehen Ihnen durch die Verknüpfungen nach der Übergabe sofort die aktualisierten Zuschläge in Ihrer Vorlage zur Verfügung. Dieser Vorgang kann beliebig oft (für jeden Abrechnungszeitraum des BAB) wiederholt werden. - Hierarchien ausgeben
Der Zeilenaufbau (Kostenarten) des BAB kann in allen Ansichten analog zum Aufbau und zu den Gliederungsmerkmalen der Kostenartenhierarchie oder der GuV dargestellt werden.Der Spaltenaufbau (Kostenstellen) des BAB kann in allen Ansichten analog zum Aufbau und zu den Gliederungsmerkmalen der Kostenstellenhierarchie dargestellt oder optional nach zuvor für Kostenstellen festgelegten Gruppierungskriterien ausgegeben werden.
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In der EURO KORE finden Sie eine Vielzahl von Standardauswertung. Diese Auswertungen lassen sich auch in Sammelauswertungen zusammenfassen und über die Baumansicht der EURO KORE aufrufen.
Der Begriff Sammelauswertung bezeichnet in der EURO FIBU und in der EURO KORE die Möglichkeit, mehrere einzelne Auswertungen gleichzeitig zu erstellen. Für diese Auswertungen können bereits vorab individuelle Auswahleinschränkungen (Zeiträume, Nummernkreise, etc.) getroffen werden.
Viele Auswertungen, wie beispielsweise das Kostenjournal, die Kostenaufteilungen oder die Buchungslisten lassen sich optional mit Kostenaufteilungsbuchungen darstellen, die noch in einem Buchungsstapel der EURO FIBU stehen und noch nicht in die Buchhaltung übernommen wurden. Daneben stehen weitere Kriterien zur Verfügung, um Auswertungen nach eignen Gesichtspunkten zu untergliedern.
- Kontenpläne
Darstellung des Kostenarten-, Kostenstellen-, Kostenträger- sowie des Leistungsartenplans. - Kostenschablonenliste
- Budget
Darstellung von Kostenarten-, Kostenstellen-, sowie Kostenträgerbudgets. Budgets oder Sollwerte werden den einzelnen Konten einer Kontenart in der jeweiligen Kontenverwaltung hinterlegt. - Kostenjournal
Kostenjournal analog zum Buchungsjournal. - Buchungslisten
Erstellung der Buchungslisten in Abhängigkeit der Kostenart und in Abhängigkeit der Kombinationen Kostenstelle / Kostenträger und Kostenart. - Kontenblatt
Ausgabe der Kontenblätter für Kostenstellen und Kostenträger. Kontenblätter für eine Kostenstelle oder einen Kostenträger können analog zum Aufbau und zu den Gliederungsmerkmalen einer zuvor definierten Kostenartenhierarchie dargestellt werden. Beispielsweise in der Form, dass Erlöskonten Aufwandskonten gegenübergestellt werden, um den Erfolg eines Kostenträgers zu ermitteln. Alternativ kann die Ausgabe analog zu dem in der EURO FIBU definierten GuV-Aufbau erfolgen. - Salden
Ausgabe von Kostenstellen- und Kostenträgersalden. - Kostenaufteilung
Zeigt die Aufteilung der Kostenstellen- beziehungsweise Kostenträgersalden auf die Kostenarten und deren Kontenklassen an. - Betriebsabrechnungsbogen
Mithilfe eines Betriebsabrechnungsbogens (BAB) kann in der EURO KORE beispielsweise die Verteilung der Gemeinkosten auf die Hilfs- und Hauptkostenstellen beziehungsweise die Kosten der Hilfskostenstellen auf Hauptkostenstellen dargestellt werden. Kostenarten werden im BAB zeilenweise und Kostenstellen spaltenweise angeordnet. - Leistungserfassung
Zeigt innerbetriebliche und weiterverrechenbare Leistungen in Form eines Kostenjournals an. Hierbei können Sie selektiv für jede einzelne Kostenstelle die erbrachten innerbetrieblichen und die weiterverrechneten Leistungen in der gleichen Form anzeigen lassen. - Hierarchien
Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerhierarchien sind zu einem beliebigen Zeitpunkt oder innerhalb eines Zeitraumes erstellbar. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Vergleichswerte für die Entwicklung der Kostenarten mit auszugeben.
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